Mo

08

Jan

2018

"Boy in a White Room" für den SERAPH-Literaturpreis nominiert

Das ist eine tolle Nachricht zum Jahresanfang: "Boy in a White Room" steht als einer von 15 Titeln auf der Longlist des deutschen Phantastik-Literaturpreises SERAPH. Der von einer hochkarätigen Jury vergebene Preis ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen für phantastische Literatur und wird jährlich auf der Leipziger Buchmesse verliehen.

 

Die Konkurrenz ist entsprechend hochklassig: Neben Kai Meyer, der den Preis bereits zweimal gewonnen hat, und Ju Honisch, der Siegerin 2014, trete ich unter anderem gegen Erfolgsautoren wie Andreas Brandhorst, Klaus Frick und Mechthild Gläser an. Ich bin sehr stolz, mit diesen und den anderen nominierten Autorinnen und Autoren auf einer Liste zu stehen!

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Di

02

Jan

2018

Neues Jahr, neues Cover - und ein kleines Dankeschön

Als Selfpublisher fällt es einem mitunter schwer, Geld für Dienstleistungen Dritter auszugeben, besonders, wenn der Erfolg alles andere als gewiss ist. Allerdings spart man dabei oft am falschen Ende. Zudem macht es mir (leider) großen Spaß, meine Cover selbst zu gestalten. Aber ich bin nun mal kein professioneller Grafiker, und vor allem muss ein Buchcover ja nicht in erster Linie mir gefallen, sondern den Lesern.

 

Deshalb habe ich mich entschieden, für meinen Fantasyroman "Die Fährtenleserin" von der Profi-Designerin Casandra Krammer ein neues Cover gestalten zu lassen. Es ist bewusst etwas weniger düster und bedrohlich gehalten als mein eigener Entwurf, zeigt aber hoffentlich trotzdem, dass es sich hierbei um einen Fantasyroman mit Thrillerelementen handelt. Mir persönlich gefällt es sehr gut, und ich bin gespannt, was meine LeserInnen dazu sagen. Vor allem bin ich neugierig, ob und wie sich das neue Cover auf den Verkaufserfolg des Buchs auswirkt. Solche Experimente sind für mich das Spannende am Selfpublishing.

Zum Vergleich zeige ich rechts noch einmal den ursprünglichen Entwurf.

 

Alle, die "Die Fährtenleserin" noch nicht kennen, sollten noch ein paar Tage warten. Denn als kleine Promotion-Aktion zur Einführung des neuen Covers und als Dankeschön an meine treuen Leserinnen und Leser gibt es das E-Book am Dreikönigstag, dem 6.1., kostenlos!

 

Leider ist das Buch aktuell nur bei Amazon erhältlich - auch dies ist ein Experiment, um zu testen, wie sich die Teilnahme am Verleihprogramm "Kindle Unlimited" und die damit leider verbundene erzwungene Amazon-Exklusivität auf den Gesamterfolg auswirken. Die Ergebnisse werde ich bei Gelegenheit vorstellen.

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Do

28

Dez

2017

Wie die Zeit vergeht ...

Das Jahresende ist traditionell der Moment, an dem man kurz innehält und sich über dieses merkwürdige, flüchtige Phänomen namens Zeit Gedanken macht - bis man sich dann atemlos ins neue Jahr stürzt und sich kurz darauf wundert, dass schon wieder Weihnachten ist.

 

Albert Einstein hat die Zeit eine "hartnäckige Illusion" genannt, und so kommt sie mir auch manchmal vor. Schaut man auf die Uhr, bewegt sich der Zeiger im Schneckentempo. Schaut man woanders hin, rast er nur so. Betrachtet man das Ganze mit den Augen eines Physikers, wird es noch absurder - dann vergeht die Zeit an verschiedenen Orten unterschiedlich schnell und kann sogar rückwärts laufen.

 

Selbst, wenn man als Laie darüber nachdenkt, stößt man auf Rätsel, denn eigentlich kann es so etwas wie Zeit gar nicht geben: Die Vergangenheit ist ja schon weg, die Zukunft noch nicht da und die Schnittstelle zwischen beiden - die Gegenwart - ist ein unendlich kurzer Moment, der, wenn man ihn wahrnimmt, bereits Vergangenheit geworden ist, also im Grunde genommen bereits nicht mehr existiert. Und doch könnten wir ohne Zeit nichts wahrnehmen, nicht denken und keine abstrusen Blogbeiträge schreiben.

 

In diesem Jahr habe ich mich besonders intensiv mit der Zeit beschäftigt. Ich kann nicht behaupten, dass ich sie jetzt besser verstünde, aber immerhin sind einige kreative Einflüsse dabei herausgekommen. Im August 2018 wird mein neuer Thriller "Das KALA-Experiment" erscheinen, in dem die Zeit selbst aus den Fugen gerät. Auch in einer neuen Geschichte, an der ich gerade arbeite, spielt die Zeit - bzw. ihre Wahrnehmung - eine Rolle (mehr verrate ich dazu noch nicht).

 

Ich möchte mich bei allen meinen Lesern herzlich dafür bedanken, dass 2017 für mich als Schriftsteller ein gutes, produktives und erfolgreiches Jahr war, und wünsche Ihnen und Euch für 2018 eine tolle Zeit!

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