Das Leben ist eine Sackgasse

Fast zeitgleich mit meinem neuen Buch "Das Freu" erscheint im September Teil III der Trilogie, die ich mit "Boy in a White Room" begann. SPOILERALARM: Alle, die den ersten Teil noch nicht gelesen haben, bitte jetzt nicht weiterlesen!

 

"Boy in a Dead End" erzählt die Geschichte des todkranken Manuel, der an amyotropher Lateralsklerose leidet, genau wie sein großes Vorbild Stephen Hawking. Leider verläuft die Krankheit bei Manuel sehr viel aggressiver, so dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Da erhält er von dem Milliardär Henning Jaspers das Angebot, an einem einzigartigen Experiment teilzunehmen und der erste Mensch zu sein, dessen Geist in eine Maschine transferiert wird. Doch nicht jeder ist von dieser Idee begeistert, und Manuel wird zum Spielball widerstreitender Interessen. Nur auf seine Schwester Julia kann er sich wirklich verlassen ...

 

"Boy in a Dead End" ist quasi das Prequel (früher nannte man sowas Vorgeschichte) zum ersten Teil der Serie und vielleicht der emotionalste der drei Bände. Jedenfalls habe ich mich noch nie in einem Buch so intensiv mit dem Tod beschäftigt - der einen Tatsache, die jeden von uns betrifft und über die doch keiner redet. Denn ob wir es akzeptieren oder nicht: Das Leben ist eine Sackgasse!

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Kommentare: 4
  • #1

    Heinrich (Donnerstag, 30 Mai 2019 14:09)

    Hallo Karl,
    ich durfte den Spoiler ruhig lesen. ;)
    Du hast recht, wir beschäftigen uns mit dem EIGENEN Tod selten oder gar nicht. Wenn um uns herum Eltern, Verwandte und Freunde sterben, haben wir zwar mit dem Tod "zu tun", aber wir selbst leben ja ewig. Naja, ewig nicht, aber bei mir ist es noch sooooo lange hin, weil ich ja 108 werde. ;)
    Ob ich meinen Geist in eine Maschine transferieren lasse, überlege ich mir noch gut. Das kann Vor- und Nachteile haben. Wenn Du eine Maschine entwickelst, die meinen Geist noch vor der Demenz sichert und ich ein Backup einspielen kann, wenn die Birne matschig wird, sag mir bitte Bescheid. Daran hätte ich auf jeden Fall Interesse! ;)
    Ansonsten freue ich mich erst einmal auf den September!
    Gruß Heinrich

  • #2

    Karl Olsberg (Freitag, 31 Mai 2019 13:00)

    @Heinrich: In gewisser Hinsicht leben wir tatsächlich ewig, die Zeit vergeht nämlich in Wirklichkeit gar nicht (siehe "Das KALA-Experiment"). Daher müssen wir eigentlich auch keine Angst vor dem (eigenen) Tod haben. Wie schon Epikur sagte: Warum sollte mich mein Tod kümmern? Solange ich lebe, ist er nicht da, wenn ich tot bin, bin ich nicht mehr da. Trotzdem bin ich sicher, dass wir beide mindestens 108 werden! ;)

  • #3

    Felix (Samstag, 08 Juni 2019 09:55)

    Sehr geehrter Herr Olsberg,
    Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das Buch! Ich habe Teil 1 und 2 gelesen und finde sie fantastisch!
    Der Tod ist natürlich ein eigentlich sehr brisantes Thema, denn wie sie sagten: er betrifft jeden. Für mich als Christ ist der Tod aber nicht ,,das Ende" sondern der Schritt zum ewigen Leben.
    Aber egal ob man nun glaubt oder nicht muss man sich früher oder später mit dem Tod auseinandersetzen.
    Das übertragen des Bewusstseins in eine Maschine ist meiner Ansicht nach nicht nur ethisch, sondern auch in der Umsetzung fragwürdig, da diese Maschine ja nur eine Art exakte Kopie, aber eben nicht das ,,Original" wäre.
    Auf jeden Fall werde ich das Buch lesen, denn es klingt nicht nur spannend, sondern liefert vermutlich wieder sehr viel Stoff zum Nachdenken.
    Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

  • #4

    Karl Olsberg (Samstag, 08 Juni 2019 18:52)

    @Felix: Ich glaube, Dir wird das Buch gefallen! :)