Das KALA-Experiment

Heute erscheint mein neuer Roman "Das KALA-Experiment". Es steht "Thriller" drauf, aber diesmal ist auch eine gehörige Portion "Science" und "Fiction" mit im Spiel. Im Unterschied zu "Mirror" oder "Boy in a White Room" glaube ich nicht, dass die hier beschriebenen Ereignisse in naher Zukunft Realität werden könnten. Dennoch hoffe ich, eine Geschichte zu erzählen, die für meine Leser auch im Hier und Jetzt Relevanz hat.

 

Als Hauptkommissar Detlev Jürgensen einem Mann die Nachricht vom Tod seiner Frau und seines dreijährigen Sohnes überbringt, erlebt er eine Überraschung: Die angeblich kürzlich bei einem Unfall Verstorbenen stehen quicklebendig vor ihm. Kurz darauf stirbt der Physiker Hans Ichting unter ungeklärten Umständen. Die Bloggerin Nina Bornholm, die ihn noch kurz zuvor interviewt hatte, glaubt nicht an die offizielle Selbstmordthese und beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren. Während überall auf der Welt unerklärliche Ereignisse geschehen, gerät Nina in höchste Gefahr. Wird es ihr gelingen, das KALA-Experiment zu stoppen, bevor es zu spät ist?

 

"Das KALA-Experiment" ist für mich nicht nur eine hoffentlich spannende Geschichte, sondern berührt auch einige philosophische Fragen, die mich schon lange beschäftigen: Was ist Zeit? Und haben wir überhaupt einen freien Willen, oder sind wir nur Rädchen in einem unveränderlichen, auf vorbestimmte Weise ablaufenden Uhrwerk?

 

Wer allerdings verlässliche Antworten auf diese Fragen erwartet, den muss ich vorab schon einmal enttäuschen. Ich wünsche dennoch viel Spaß beim Lesen und drüber Nachdenken!

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Kommentare: 3
  • #1

    Heinrich (Dienstag, 14 August 2018 20:02)

    Hallo Karl,
    da ich zur Zeit lieber Hörbuch höre, muss ich noch ein paar Tage warten.
    Ich freue mich schon auf das KALA Experiment!
    Gruß Heinrich

  • #2

    Karl Olsberg (Mittwoch, 15 August 2018 10:10)

    @Heinrich: Ich wünsche viel Spaß damit! Dir als altem Mygnia-Mitstreiter wird das Buch womöglich besser gefallen als meinen "typischen" Thriller-Lesern (unter anderem habe ich darin die schon in meinem ersten Mygnia-Roman geäußerte Hypothese der "Physikalischen Falle" recycelt). Aber keine Sorge, es kommen keine Aliens drin vor. :)

  • #3

    Heinrich (Mittwoch, 15 August 2018 17:51)

    Karl,
    ich weiß, worauf Du evtl. anspielst. Ich ahne das schon, dass viele Menschen es nicht wissen, dass Schriftsteller nicht nur eine Schublade besitzen, sondern ein RIESIGES Möbelstück mit vielen Fächern, Schiebetüren, Klappen UND mehreren Schubladen. ;)
    Das gleiche "Problem" wie bei Musikern. Da wollen die "Fans" auch immer die gleiche Melodie in möglichst anderen aber doch gleichen Noten verpackt. ;)
    Damit ich in das Geschehen eingreifen kann, habe ich mir doch schon mal das E-Book geholt. Ich sage bald Bescheid, ob ich ein Haar in der Suppe gefunden habe - besser gesagt, einen Fleck an der Schrankwand. ;)
    Gruß Heinrich