Wie eine Oscar-Nominierung

Gestern durfte ich auf der Leipziger Buchmesse einen außergewöhnlichen Moment erleben, als mein Buch "Boy in a White Room" für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert wurde. Der Preis, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet wird, ist die bedeutendste Auszeichnung für Jugendliteratur in deutscher Sprache. Somit war dies ein absoluter Höhepunkt meiner Schriftstellerkarriere. Noch immer bin ich nicht ganz sicher, ob das wirklich passiert ist oder ob ich, wie Manuel in meinem Romen, womöglich nur einer raffinierten Täuschung aufsitze ...

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Kommentare: 4
  • #1

    Felix (Samstag, 17 März 2018 10:02)

    Ich kann nur erneut sagen, wie unglaublich gut ich ihre Bücher finde und dass ich Ihnen zu dieser Nominierung gratuliere. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass sie diesen Preis gewinnen, ihr Buch hätte es auf jeden Fall verdient. Zwei Fragen habe ich dann noch: hat dieser Preis irgendetwas mit dem Preis ihres letzten Blogbeitrages zu tun? Wenn nicht, was ist eigentlich damit passiert?

  • #2

    Karl Olsberg (Samstag, 17 März 2018 17:30)

    @Felix: Nein, der Jugendliteraturpreis wird vom Bundesfamilienministerium ausgeschrieben, der SERAPH dagegen von der Phantastischen Akademie. Gewonnen hat Letzteren völlig verdient Michael Marrak für seinen liebenswert schrägen und sehr originellen Roman "Der Kanon mechanischer Seelen".

  • #3

    Heinrich (Sonntag, 18 März 2018 23:03)

    Hallo Karl,
    GLÜCKWUNSCH!
    Vorhin sagt meine Frau noch, als sie einen Bericht über die Buchmesse sieht, man könne ja auch in eine gute Buchhandlung gehen. Dazu müsse man nicht nach Leipzig fahren. ;)
    Hier hat sie ihre Antwort! ;)
    Gruß Heinrich

  • #4

    Karl Olsberg (Montag, 19 März 2018 13:00)

    @Heinirich: Vielen Dank! Die Leipziger Buchmesse lohnt sich auf jeden Fall! Wer Bücher liebt, kann dort eine Menge erleben, jede Menge bekannte und unbekannte Autoren treffen und neue Start-ups und Ideen für die Branche kennenlernen, außerdem ist es am Wochenende vor lauter Cosplayern bunter als auf dem Kölner Karneval. Mein Highlight waren die "Leipziger Buchkinder", die an einem eigenen Stand von Kindern gestaltete Bücher und Postkarten verkauften. Entzückend! Wenn alle Buchhandlungen so lebendig wären wie diese Messe, würde ich mir um die Branche keine Sorgen mehr machen.

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