Ice Bucket Challenge

Einer meiner Leser hat mich gestern für die Ice Bucket Challenge nominiert. Das hat mich zum Nachdenken gebracht.

 

Die Ice Bucket Challenge ist ein faszinierendes Phänomen, ein sozialer Virus mit erstaunlicher Kraft. Fast 100 Millionen $ hat die Aktion der ALS Association schon eingebracht. Fast jeder Prominente hat mitgemacht. Andererseits sind Youtube und Facebook inzwischen so mit mehr oder weniger lustigen Eiseimer-Videos überschwemmt, dass die Welt ganz sicher kein weiteres braucht. So langsam reicht's, da sind sich eigentlich alle einig.

 

Ich habe mich deshalb entschieden, die Challenge nicht anzunehmen, mir keinen Eiseimer über den Kopf zu kippen und auch nicht an die ALS Association zu spenden. Stattdessen habe ich einen Betrag an Ärzte ohne Grenzen gespendet, eine Organisation, deren Mitglieder gerade ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um in Afrika eine Ausbreitung der Ebola-Epidemie zu verhindern, und die das Geld meiner Meinung nach noch dringender braucht.

 

Um es klar und deutlich zu sagen: Ich finde die Ice Bucket Challenge eine großartige Idee und danke Andy Schubert dafür, dass er mich herausgefordert hat. Ich glaube, dass die ALS Association jeden Dollar, der durch die Aktion zusammen kommt, gut gebrauchen kann. Außerdem finde ich es toll, dass inzwischen viele Herausgeforderte so wie ich für andere Aktionen spenden und die Eiseimer damit nicht nur für die Bekämpfung von ALS viel Gutes bewirken.

 

Ich nominiere hiermit jeden, der dies liest, einen beliebigen Betrag an eine Hilfsorganisation seiner Wahl zu spenden.

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